Russische Banken müssen schliessen
Die Banken in Russland leiden unter der Finanzkrise. So hat die Zentralbank darüber informiert, dass heuer bereits 43 Geldinstitute geschlossen haben. Seit dem September 2008 haben bereits 62 Banken in Russland geschlossen.
In Russland gibt es immer noch 1015 Banken, vor allem die kleineren Banken leiden und dem Mangel an Kapital und dem Ausfall von Krediten. Zusätzlich wurden die Anforderungen, die für das Stammkapital von Banken gelten, erhöht. Das Ziel ist es, weniger, dafür zuverlässigere Banken zu haben mit einer stärkeren Aufsicht, so der Finanzminister Kudrin.
Die 30 grössten Banken in Russland vergeben momentan 80 Prozent der Kredite. Die Sberbank gibt hier den Ton an und wurde vom Staat durch Kapitalzuflüsse auch während der Krise gestärkt. Weiters problematisch ist die Anzahl an “faulen Krediten” im Kreditportfolio der russischen Banken.
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